Dorffrieden

Titel:
Dorffrieden

Erscheinungsjahr: 2016
186 Seiten, gebunden
25.50 CHF

Abseits des grossen Gedöhns gibt es immer wieder literarische Blüten zu entdecken, an Nebnstrassen, auf Wanderwegen oder beim walserschen Spaziergang querfeldein. Eine davon ist Lorenz Langenegger, der bereits zwei kleine, ruhige und beruhigende Romane geschrieben hat. Beide zur Lektüre zu empfehlen und jetzt also der »Dorffrieden«. (Garantiert keine Literaturinstitutsliteratur.)
»Ist die Woche vorbei, kann sich Wattenhofer sagen: »Jetzt ist schon wieder nichts passiert«, und das ist gut so. Zwei mal zwei Kilometer misst der Flecken Idylle in der Provinz, wo er die Obrigkeit verkörpert und als Polizeiwachtmeister darüber wacht, dass nichts passiert. Doch eines Tages, just vorm Wochenende, erhält er einen Hinweis, und er geht ihm nach. Gründlich. Und entdeckt einen Schlüssel zu einem Garderobenschrank im örtlichen Schwimmbad. Dieser Schlüssel führt ihn zu einer Sporttasche, und in dieser Sporttasche findet er ein Foto, zerrissen, und auf dem Foto erkennt er seinen Sohn. Auf einmal ist nichts mehr, wie es war, nicht in seinem Hoheitsgebiet und nicht in seinem Leben. Wie aus heiterem Himmel ist da ein Fall, der größer und größer wird, und plötzlich geht es um alles.«