McGlue

Titel:
McGlue

Erscheinungsjahr: 2016
140 Seiten, gebunden
21.50 CHF

McGlue - der kleine Roman, der deine Nächte zum Alptraum macht oder dich wieder an die Macht der Sprache und die Magie des Erzählens glauben lässt. Die Autorin wurde in Boston geboren, ist kroatisch-persischer Abstammung und lebt heute in Los Angeles. Längst mehr als nur ein Geheimtipp.
»Ich wollte meinen Namen ändern und mein Gesicht vergessen, und ich wollte trinken und meinen Kopf zugrunde richten ...« In einem furiosen Monolog aus Erinnerungsfetzen und Phantasmagorien entwirft Ottessa Moshfegh ein existenzialistisches Drama, das einen nicht unversehrt zurücklässt.
»Salem, Massachusetts. Im Jahr des Herrn 1851. Der Seemann McGlue ist schwerer Trinker und sitzt im Gefängnis. Ihm wird vorgeworfen, vor Sansibar seinen besten Freund Johnson ermordet zu haben. Nur kann er sich an nichts erinnern. Was daran liegt, dass sein Schädel gespalten ist, seitdem er vor Monaten aus einem fahrenden Zug gesprungen ist, um nicht als blinder Passagier entdeckt zu werden. McGlue will sich auch an nichts erinnern, er will nur trinken. In der Nähe von New Haven hatte Johnson ihn einst auf der Straße aufgelesen und so vor dem Erfrieren gerettet. Er war es, der nach seinem Sturz für ihn sorgte, der ihn zur Handelsmarine brachte und mit ihm um die Welt segelte. Warum also sollte McGlue ihn umgebracht haben? – Ottessa Moshfegh erzählt die abgründige Geschichte eines Mannes, dessen Hass auf die Welt zu groß ist, als dass er unversehrt sein Dasein fristen kann.«