Telegramm

édition sacré

Seit 2010 gebe ich, zusammen mit Anne-Catherine Eigner und Dieter Kubli, in der klandestinen »édition sacré« Perlen aus dem literarischen Steinbruch heraus. Angefangen mit Guy de Maupassant »Das Gasthaus«, James Baldwins legendärem Essay »Fremder im Dorf« und Roger Monnerats berührender Erzählung »Am Ende der Rhein«, bis hin zu Jeremy Reeds »China Red Smoke« Kristin T. Schniders »Friction.Faction.Fiction« und dem Winterlesebuch »Rauhnächte«, alle drei 2019 erschienen.
Auf der Facebookseite der édition sacré finden sich alle Infos und einiges mehr.

Winterlichter Schneesturm

Es sind die schönen Tage im Jahr, kurz nur, doch voll mit zur Ruhe kommen und die langen Nächte sind wahre Verführungen zu endloser Lektüre am Kachelofen, im Bett oder leicht fröstelnd auf dem Balkon. Vom 2. Dezember an ist die Buchhandlung abgesehen vom Sonntag, 15. Dezember täglich geöffnet, bis und mit 24. Dezember. Wir freuen uns auf Sie.

Der Innerschweizer – Pflicht- und Lustlektüre

Es gibt nicht viele Bücher, die auf 720 Seiten dem Leser, der Leserin jene Achterbahnfahrt der Gefühle beschert, um die es bei toller Literatur immer geht. Der Roman des 50-jährigen Basler Autors Urs Zürcher zählt zu diesen Genüssen. 10 Jahre Geschichte (1979-1989) in Tagebuchform am Tisch einer WG verhandelt, solcherart, dass sie uns mitreisst, die Jahre erzählt, wie sie waren, aber noch mehr, wie sie auch hätten sein können, dazwischen Gott und die Welt, die Liebe und die Poesie, Küche und Matratze, Utopie und Niedertracht verhandelt. Ganz, ganz grosses Kino. Unbedingt lesen.