Federn

Titel:
Federn

Erscheinungsjahr: 2020 /// Verlag: Parick Frey
246 Seiten, broschiert,
CHF 38.00

Was für ein unscheinbares, fast ein wenig billig anmutendes Buch, in das hineinzulesen den bibliophilen Menschen nur schon dieses Satzes wegen beglückt: »Gäbe es nichts als Bücher, allein dafür lohnte es sich schon, zu leben.« FEDERN – Das sind Notate, die zurückgehen weit, weit in die Siebziger, ein Buch, anders und doch in Verwandtschaft mit Patti Smith Popmärchen »Just Kids«; längst vergessene Zeiten, für viele, und jetzt ein Geschenk für uns Leserinnen und Leser. Ich wünschte diesem Buch nur schon halb so viel Erfolg wie einem erfolgreichen Buch, ich wünschte Manon würde für immer wie ein voller, bleicher, mit Federn verzierter Vollmond über uns leuchten.
Manon ist eine Schweizer Künstlerin. Sie studierte Kunst und Schauspiel in Zürich. In Paris wandte sie sich Ende der 1970er-Jahre erstmals der inszenatorischen Fotografie zu. Es entstanden Serien in Schwarz-Weiss, darunter »La dame au crâne rasé«. Bis heute umkreisen ihre Arbeiten, die in Kunsthäusern und Galerien im In- und Ausland zu sehen sowie in Museumssammlungen vertreten sind, Themen wie Identität, Erotik und Vergänglichkeit. 2008 wurde Manon mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Gegenwärtig lebt und arbeitet sie in Zürich.