Sarah.

Titel:
Sarah.

Erscheinungsjahr: 2020 /// Verlag: Ars Vivendi
205 Seiten, gebunden, mit Lesebändchen.
CHF 30.90

Von Clemens Setz ins Deutsche gebracht. Das hat mich schon mal neugierig gemacht. Den Rest erledigen Autor und seine Sprache. Was für ein Schriftsteller. Was für eine himmeltraurig, kaputtschöne, verzweifelte, lustige Liebesgeschichte. Autobiographisch soll der Stoff sein: Gute Nacht, süsses Desaster. Und so fängt das Ganze an: »Ich weiss nur eine Sache übers Leben. Wenn du lange genug lebst, fängst du an, Dinge zu verlieren. Alles wird dir weggenommen: Zuerst verlierst du deine Jugend, dann deine Eltern, dann verlierst du deine Freunde, und am Ende verlierst du dich selbst.« Bin ich froh, darf ich nach der letzten Seite wieder raus aus dem Buch. Bin ich traurig, muss ich nach der letzten Seite wieder raus aus dem Buch. Ciao Sarah, ciao Scott ... danke für Hühnerhaut und die Bestärkung darin, dass Liebesgeschichten auch heute möglich sind. Erzählt aus dem existenziellen Bombentrichter.